Silbersee 3 Haltern am See-Sythen Karnickelhausen Schmaloer Heide
Immer einen Schritt voraus

Teufesmoor

Wahrheit oder Sage ?
 

In Karnickelhausen gab es fünf kleine und zwei große Moore. Alle Moore waren in der Pflanzen und Tierwelt verschieden. Ein groß Moor reichte vom Rundweg bis zum Hellweg. Auf dem Moor man gehen konnte. Die Oberfläche bewegte sich wie eine Welle, aber man durfte nicht stehen bleiben, dann war man verloren oder die Schuhe bzw. Stiefel.Auf diesem Moor wuschen Moorbeeren und Sonnentau. Am Moorrand zwischen den Heideglocken blühte der Heideenzian. Der Rund- weg trennte das andere große Moor in zwei Hälften, und war in der Tier- und Pflanzenwelt anders, denn hier gab es Knabenkraut, Moorgras und schwarze Moorlibellen.Die kleinen Mooren hatten für uns keinerlei Bedeutung, außer das Moor im Dreieck Danker -Thierhof- Höhnerhaus !.Es war das schönste Moor, umgeben von einer Kieferschonung.
In einer Vollmondnacht des Jahres 1962 soll er aus dem Moor gestiegen sein, mit Schlamm bedeckt, zwei Hörner auf dem Kopf und einem Pferdefuß- Der Teufel höchstpersönlich!!!.Die Wahrheit an der Geschichte ist, dass man am nächsten Tag einen Hufabdruck am Rand des Moores gefunden hatte, obwohl nachweißlich dort nie ein Pferd, schon gar nicht mit einem Fuß, entlang getrabt ist. Vom dem Tag an hatten alle Einwohner Angst vor dem Moor und gaben ihm den Namen Teufelsmoor.
Es war lange Zeit eine Kultstätte für Satanisten. Die Geschichte ist nicht ganz richtig so, denn das Moor gibt es noch. Wo? Aus Sicherheitsgründen wird der Standort nicht genannt.
Aber nicht nur wir Kinder hatten riesigen Spaß mit den Mooren. Wenn es im Herbst tagelang regnete, verwandelten sich die Moore im Winter riesige Eisflächen, und wir Spielten dann bis spät in die Nacht Eishockey oder Eisfußball.